Die Nahtoderfahrung kann medizinisch nicht eingeordnet werden. Ist es nun ein Zeichen, dass sich Körper und Seele trennen und dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt? Oder gaukelt uns der Körper etwas vor? Viele Forscher und Mediziner meinen, dass chemische körpereigene Stoffe ausgeschüttet werden oder Sauerstoffmangel für das Erlebte verantwortlich sind und uns dadurch das Sterben einfacher gemacht wird. Allerdings sind die meisten dieser Behauptungen mittlerweile widerlegt und wir stehen staunend vor einem Rätsel welches phantastischer gar nicht sein kann.

Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende, wir existieren nur in einer anderen Form weiter. Viele Menschen, die an der Schwelle des Todes standen, erzählen alle die gleichen Erlebnisse. Dass sie praktisch ihren Körper loslassen und schwebend alle Ereignisse miterleben. Manche Patienten berichten auch von einem Glücksgefühl, das nicht von dieser Welt sein kann. Von einer Lichtvision wird ebenfalls oft gesprochen und dass das ganze Leben noch einmal vorbeiläuft. Sie sehen praktisch einen Lebensfilm, der auch kleinste Begebenheiten beinhaltet. Auch längst verstorbene Personen tauchen plötzlich wieder auf, sie holen den Menschen ab und bringen ihn in eine andere Welt. Die meisten Leute berichten von einem Tunnel, durch den sie hindurch müssen und an dessen Ende ein wunderbares Licht ist. So ein Licht haben sie noch nie gesehen, es ist hell, blendet aber nicht und ist von einer „göttlichen“ Farbe. Es ist das ewige Licht, das sie unbedingt erreichen wollen. Eine Nahtoderfahrung ist also etwas Wunderbares, die dem Tod sehr nahe kommt. Ja, eigentlich ist es der Tod, denn nur durch lebensrettende Maßnahmen können die Menschen zurückgeholt werden. Sie sind aber von ihrer „Rettung“ meist sehr enttäuscht und wollen gar nicht zurück in den Körper.

Menschen in Todesnähe berichten alle von dem gleichen Phänomen, alle haben den Tunnel gesehen und versuchten ins Licht zu kommen. Die Leute waren medizinisch wirklich tot, sie wurden nur durch modernste medizinische Geräte ins Leben zurückgeholt. Wer einmal eine Nahtoderfahrung hatte, ändert oft das Leben von Grund auf, diese Menschen werden wahrlich zu „Engeln“ auf Erden. Wissenschaftlich ist das alles nicht zu erklären, die Forscher können diese Erlebnisse nicht fassen. Da aber noch niemand aus dem Jenseits zurückgekommen ist, bleibt die Deutung dieses Phänomens jedem selbst überlassen.

Für viele Menschen ist das Nahtoderlebnis praktisch ein Beweis für ein Leben nach dem Tod. Die Seele ist unsterblich und es gibt Dinge auf Erden, die sich zwar nicht beweisen lassen, aber dennoch da sind. Durch das Nahtoderlebnis können bestimmte Menschen einen Blick ins Jenseits tun und sie begreifen, dass die Seele wirklich unsterblich ist. Oft ändern sie ihr Leben und erkennen, was sie bis jetzt alles falsch gemacht haben. Die Geschichten klingen oft unglaublich, diese Wahrnehmung passt einfach nicht in diese realistische Welt. Es ist aber ein Beweis dafür, dass mit dem Tod eben nicht alles aufhört, sondern dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Nahtoderfahrungen werden auch ein Leben lang nicht vergessen, diese Erlebnisse sind immer da und können den richtigen Weg weisen. Aber leider werden diese Erfahrungen nicht immer gut verarbeitet, vielleicht ist ein Jenseits-Kontakt notwendig, um die Nahtoderfahrung richtig einzuordnen. Der Tod ist nicht endgültig, es geht weiter – halt anders. Freilich wünscht sich niemand zu sterben, aber wenn man weiß, dass nichts zu Ende geht, lässt sich dieses Leben leichter leben. Was wirklich kommt weiß niemand, auch nicht der Ungläubigste unter der Sonne.

Gibt es nun ein Leben nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt den Menschen schon wirklich immer. Hat das Dasein überhaupt einen Sinn oder ist der Mensch nur ein höher entwickeltes Tier. Sind Menschen nur eine Laune der Natur oder steckt tatsächlich ein „göttlicher“ Plan dahinter? In allen Kulturen ist ein Weiterleben nach dem Tod eine Vorstellung, die das jetzige Leben beeinflusst. Es wird also angenommen, dass der Mensch in zwei Teile zerfällt, dem Körper und der Seele. Die sterbliche Hülle wird „entsorgt“, die Seele aber lebt in einer anderen Welt weiter.

Die Hirnforschung hat erstaunliche Erfolge zu verzeichnen, es ist heute vollkommen klar, welche Hirnregion für welche Körperfunktion zuständig ist. Aber selbst Hirnforscher haben eins nicht gefunden, unser Bewusstsein. Es gibt bis heute keine Erklärung für die ICH-Identität. Es ist also ein gravierender Punkt, den die Wissenschaft nicht erklären kann. Aber wenn studierte Leute nicht einmal das Bewusstsein erklären können, wie können sie dann eine Nahtoderfahrung einordnen. Schließlich ist es eine Zeit, in der weder Herz noch Hirn arbeiten, der Mensch also tot ist. Es sind viele Ungereimtheiten, die die Wissenschaft einfach abtut. Ganz nach dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Doch genau hier gerät die Weltanschauung ins Wanken. Doch es gibt immer mehr Wissenschaftler, die zugeben, dass Nahtoderlebnisse einfach nicht erklärt werden können. Wenn tausende Menschen an der Schwelle des Todes immer wieder das gleiche berichten, kann man dann immer noch von „Hirngespinsten“ sprechen? Vielmehr muss man diese Erlebnis endlich mal in einem anderen Licht betrachten.Ist es denn wirklich so abwegig, dass Körper und Seele nun mal zwei verschiedene Dinge sind? Für einen endgültigen Tod gibt es keinen Beweis. Aber es gibt viele Nahtoderfahrungen, die unsere Welt nicht als die einzige Welt sehen. Es gibt also andere Daseinsformen, die wir wahrscheinlich nur erahnen können und die uns in Grenzsituationen gezeigt werden. Eine Nahtoderfahrung ist nur ein kurzer Blick ins Jenseits, der den Sinn den das Leben hat, nicht vollständig erfassen kann. Das Erlebnis gibt aber Hoffnung, dass nach dem Tod doch noch etwas kommt und dass wir weiterleben. Wie und wo auch immer.

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